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17.11.2014

Jahrestagung 2014: Augsburger Erklärung zur Engagementförderung

Unter dem Motto „Wer oder was bewegt Engagement? Potenziale und Grenzen aus der Sicht von Freiwilligenagenturen“ fand vom 10. bis 12. November 2014 in Augsburg die 19. Jahrestagung der bagfa und der Stiftung Mitarbeit statt. Die Jahrestagung ist mit 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die größte Fachtagung für Freiwilligenagenturen und interessierte Akteure der Engagementförderung. In Vorträgen, Workshops und in verschiedenen Vernetzungsformaten diskutierten die Teilnehmenden in diesem Jahr Grundverständnisse des bürgerschaftlichen Engagements und setzten sich mit dessen Potenzialen und Grenzen aus Sicht der Freiwilligenagenturen auseinander.

Zum Abschluss der Tagung wurde die <media 794 blank>Augsburger Erklärung</media> von den Teilnehmenden im Konsens verabschiedet. Sie ist aus den Debatten der Vertreterinnen und Vertreter aus Freiwilligenagenturen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, Verwaltung, Unternehmen, Politik und Stiftungen entstanden. Die Augsburger Erklärung soll Impulse zur Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements geben und als Orientierungsrahmen und Argumentationshilfe dienen. Mit ihr positionieren sich die Teilnehmenden zu Themen wie Partizipation, Inklusion, Daseinsvorsorge, Generationenbeziehung, Wirtschaft sowie Finanzen und Förderung.

Freiwilligenagenturen leisten demnach „einen bedeutsamen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft und lassen sich nicht auf eine Rolle als niedrigschwellige Dienstleister reduzieren“. Um neue und zukunftsfähige engagementpolitische Weichen zu stellen, benötigten die Freiwilligenagenturen die Kooperation mit und die Unterstützung von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Die Teilnehmenden fordern daher eine „von unten nach oben abgestimmte bundesweite Strategie zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements“.

Dateien:
Augsburger_Erklaerung_19._Jahrestagung.pdf

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