Sie befinden sich hier

28.11.2018

Von den Ankommens- zu den Chancenpatenschaften: Freiwilligenagenturen setzen weiter auf Tandems für Begegnung und Integration

Austausch in einer Zeit des Übergangs: Fast drei Jahre sind über 30 Freiwilligenagenturen dabei, Ankommenspatenschaften zu stiften und dazu Geflüchtete mit Freiwilligen zusammenzubringen.

Jetzt, da das fördernde BMFSFJ-Programm „Menschen stärken Menschen“ Ende des Jahres ausläuft, kamen die Projektleitungen am 22. November in Hannover zusammen. Erst schauten sie für eine Bilanz zurück – und dann wieder volle Kraft voraus. Denn ein neues Bundesprogramm namens „Chancenpatenschaften“ sorgt dafür, dass ab kommendem Jahr neben Geflüchteten auch andere benachteiligte Gruppen einbezogen werden können. Dazu stellten die Freiwilligenagenturen ihre Ideen vor und erörterten angeregt, welche Formate für die unterschiedliche Gruppen geeignet sind – und wie neue Freiwillige eingebunden werden können. Der bewährte niedrigschwellige Ansatz, der zunächst drei Treffen vorsieht, wird fortgeführt.
Man darf gespannt sein, welche Lernprozesse angestoßen werden, und zwar bei allen Beteiligten und nicht zuletzt bei den Freiwilligenagenturen selbst. So wurde in Hannover berichtet, für die interkulturelle Öffnung einer Agentur seien die Ankommenspatenschaften sehr wertvoll gewesen: Aus dem Kreis der Geflüchteten, die sich dafür meldeten, haben sich inzwischen neue Mitarbeiter gefunden.    

Foto: Bernd Schüler, bagfa e.V.

Kontextspalte