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25.02.2015

Monetarisierung im Engagement: bagfa als Expertin im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement gefragt

Birgit Bursee, Vorstandsvorsitzende der bagfa, war am 25. Februar eingeladen, bei einer Sitzung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages darzulegen, welche Bedeutung die Frage der Abgrenzung zwischen Engagement und Erwerbsarbeit hat.

In ihrem Vortrag forderte die bagfa-Vorsitzende eine strikte Trennung von bürgerschaftlichem Engagement und Erwerbsarbeit: „Bürgerschaftliches Engagement hat eine besondere zivilgesellschaftliche Qualität. Diese Qualität sollten wir durch gute Rahmenbedingungen für das Engagement fördern, anstatt sie durch weitere Monetarisierungsanreize zu gefährden“.

Die bagfa hat im Oktober 2014 ein Positionspapier zum Thema: „Monetarisierung – kein Weg zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements“ (PDF) veröffentlicht. Darin zeigt die bagfa detailliert die Wesensveränderung des Engagements durch Bezahlung auf und macht in ihren Forderungen an Politik und gemeinnützigen Organisationen deutlich, wie Monetarisierung im Engagement und die damit einhergehenden Folgen verhindert werden können. Die deutliche Positionierung der bagfa ist auf eine breite Resonanz gestoßen: Sowohl der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. als auch der Deutsche Olympische Sportbund haben die bagfa zu einer Diskussion des Positionspapieres eingeladen.

Foto: (c) Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde

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