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Innovative Konzepte für den ländlichen Raum

Zu Mobilität und Verkehr

Verkehrsangebote: Ehrenamtliche Bürgerbusse, Mitfahrzentralen, Carsharing - all dies können neue Möglichkeiten sein, die Mobilität im ländlichen Raum zu ge-währleisten. Konzepte werden seit einigen Jahren systematisch von Wissen-schaftlern ausgearbeitet und in der Praxis erprobt.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterInnovative Verkehrsangebote für die Region (Forschungsprojekt nexus-Institut)
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstermobikult: Entwicklung einer nachhaltigen Mobilitätskultur in Brandenburg (Forschungsprojekt nexus-Institut) Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mobikult.de, Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.schraden.de
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterNeue Gemeinschaftsverkehre in der Region (Forschungsprojekt nexus-Institut)
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterVirtueller Marktplatz (VBB, nexus-Institut)

Servicestationen in ländlichen Räumen: ...können Informationsstellen für einheimische Fahrgäste und Touristen sein. Sie bieten Buchungsmöglichkeiten und Vermittlungen, verkaufen Fahrscheine und Veranstaltungstickets.  Zusätzliche Dienstleistungen wie z.B. Fahrradverleih, Gepäckaufbewahrung, die Vorhaltung behördlicher Formulare, eine kleine Bibliothek oder ein Café können das Angebot abrunden. (Silke Schmidtmann, BBE-Newsletter 21/2007) Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstermehr 


Zu demografischem Wandel

Wie kann den Bevölkerungsrückgang aus den ländlichen Räumen begegnet werden? Wie kann man gerade junge Familien halten? Wie kann das Potenzial der älteren Bevölkerung genutzt werden? Diese Fragen wurden in den hier aufgeführten Studien untersucht.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterJunge Alte - Junge Alte in der Mitte der Gesellschaft: Modelle für einen produktiven Umgang mit dem demografischen Wandel in den neuen Ländern(Forschungsprojekt nexus-Institut)
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWege zu einer nachhaltigen Bevölkerungsentwicklung in Sachsen-Anhalt - Ländliche Lebensmodelle für junge Menschen und Familien (Forschungsprojekt nexus-Institut) www.prolandleben.de

Kleinstschulen im ländlichen Raum: V.a. in den skandinavischen Ländern sind neue Modelle für Schulen im ländlichen Raum erfolgreich erprobt worden. Wenn es das Ziel ist, Grund- und Sekundarschulen in wenig besiedelten ländlichen Räumen zu betreiben, um Familien in der Region zu halten, könnte z.B. über die Einführung von Blockveranstaltungen und die Einbeziehung der Kompetenz aktiver Bürger/innen zur Vermittlung bestimmter Kompetenzen nachgedacht werden (mehr im Vortrag von Dr. Dienel, siehe Startet den Datei-DownloadDokumentation Fachtag 2007).


Zu Raumpartnerschaften 

Ländliche Räume haben als Kontrasträume für Großstädter ein großes Potenzial für gesellschaftlichen Zusammenhalt. So fühlen sich viele einer Region besonders verbunden. Dabei kann es sich um den Herkunftsort handeln oder ein nahe liegendes Erholungsgebiet, teilweise sogar mit eigenem Häuschen oder Wohnwagen auf dem Campingplatz. Solche bereits existierenden Bindungen könnten gezielter für die Entwicklung in ländlichen Räumen genutzt werden (mehr im Vortrag von Dr. Dienel, siehe Startet den Datei-DownloadDokumentation Fachtag 2007).


Zu Förderung von Rückwanderung

Eine weitere Idee zur Belebung ländlicher Räume ist die aktive Anwerbung von Zuwanderern und Rückkehrern. Diese bringen oft neue Ideen und das Know-How für deren Umsetzung mit. Rückkehrinitiativen versuchen den Kontakt zu Menschen, die oft der Arbeit wegen, weggezogen sind, gezielt zu halten und attraktive Bedingungen für eine Rückkehr zu schaffen. 

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Verbund Rück- und Zuwanderung
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRückwanderung - dynamischer Faktor für ostdeutsche Städte (Forschungsprojekt nexus-Institut)
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBegleitforschung/Evaluation für die Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen - gemeinsam gegen Abwanderung (Forschungsprojekt nexus-Institut)


Zu lokaler Selbstorganisation - Beispiele aus anderen Ländern - europäische Dorfaktionsbewegung

Die Dorfaktionsbewegung nahm ihren Anfang in Finnland (1970er Jahre) und Schweden (1980er Jahre), wo Dörfer begannen, ihre Geschicke selber in die Hand zu nehmen. Gegründet wurden Dorfaktionsgruppen / Dorfvereine, die zum Ziel haben:

  • die lokale Ökonomie und die Ansiedlung von Unternehmen zu fördern,
  • die Infrastruktur zu sichern,
  • das Kulturleben zu gestalten,
  • verschiedene Gruppen in das Dorfleben zu integrieren und
  • Entwicklungskonzepte auszuarbeiten.  

Inzwischen haben sich die lokalen Gruppen auch regional und landesweit organisiert, um Erfahrungsaustausch und Kooperationen zu erleichtern und wichtige gemeinsame Projekte als zivilgesellschaftliche Kraft in staatliche Programme einzubringen.

In Schweden wurde die Bewegung durch sogenannte "Ländliche Parlamente" ergänzt. Dies ist ein zweijährliches Treffen von Dorfvereinen, Politiker/innen, Wissenschaftler/innen und Vertreter/innen aus Kommunal- und Regionalverbänden mit Seminaren und Austauschmöglichkeiten. Dort werden Empfehlungen für die Regierung und die Arbeitsschwerpunkte der Bewegung erarbeitet. Solche "Ländlichen Parlamente" gibt es mittlerweile auch in den Niederlanden, der Slowakei und Estland.

Auf europäischer Ebene haben sich 19 nationale Dorfbewegungen zur European Rural Alliance (ERA) zusammen geschlossen. (Kurt Krambach, BBE-Newsletter 21/2007) Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstermehr


Hintergrund: Ländlicher Raum in Ostdeutschland

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